Tipps für die Zubereitung fruchtiger und grüner Smoothies

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Die Zubereitung eigener Smoothies verspricht Vorteile, wie einen höheren Nährstoffgehalt und niedrigere Kosten. Jedoch haben Anfänger eine ganze Reihe an Dingen zu beachten, damit ihre Smoothies gelingen. Hochwertiges Obst und Gemüse in Bio-Qualität sowie ein Hochleistungsmixer sind nur einige davon.

Sowohl fruchtige als auch grüne Smoothies liegen im Trend. Die Auswahl an Smoothie-Sorten im Handel ist größer denn je. Allerdings ist es ebenso möglich, leckere Smoothies selbst zuzubereiten. Mehrere Gründe sprechen dafür, Zutaten zu kaufen und im Standmixer zu zerkleinern.

Wer seine Smoothies nicht kauft, sondern selbst zubereitet, hat die volle Kontrolle über sämtliche Zutaten. Gleichzeitig lässt sich der Geschmack nach eigenem Belieben festlegen, es besteht keine Limitierung auf die im Handel erhältlichen Smoothie-Geschmacksrichtungen. Außerdem erfolgt die Zubereitung frisch, was einen hohen Gehalt an Nährstoffen garantiert. Nicht zuletzt bietet sich die Chance, bei den Smoothies bares Geld zu sparen. Selbst gemixte Smoothies sind im Vergleich zu den gekauften Produkten oft erheblich preiswerter und zugleich sind größere Portionen möglich.

Bei der Zubereitung frischer Smoothies sind jedoch mehrere Dinge zu beachten. Es folgt eine Übersicht hilfreicher Tipps für die Zubereitung fruchtiger sowie grüner Smoothies, mit denen Anfänger erfolgreich durchstarten.

Es fängt mit der Auswahl der Zutaten an. Oft tendieren Anfänger dazu, zu viele verschiedene Zutaten miteinander zu kombinieren. Besser ist es, lediglich zwei bis drei Zutaten beim Frucht-Smoothie sowie drei bis fünf Zutaten beim grünen Smoothie zu verarbeiten. So wird der Geschmack intensiver und die einzelnen Aromen von Obst und Gemüse kommen besser zur Geltung.

Außerdem empfiehlt es sich, bei der Auswahl der Zutaten konsequent auf Bio-Qualität zu setzen. Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau sind oft mit einer Vielzahl verschiedener Pestizide belastet. Leider ist es häufig nicht möglich, die Pestizide abzuwaschen. Wer hingegen Bio-Qualität erwirbt, braucht sich wegen der Pestizide nicht zu sorgen.

Sofern möglich, sollten frische Zutaten verarbeitet werden. Je frischer die Smoothie-Zutaten, desto höher der Anteil an Nährstoffen. Ein hervorragendes Beispiel ist Spinat, der Bestandteil vieler Rezepte für grüne Smoothies ist. Es ist möglich, ihn als Tiefkühlware zu kaufen. Doch im Vergleich kommt frischer Spinat auf einen deutlich höheren Gehalt an Vitaminen sowie weiteren Nährstoffen.

Die Zubereitung erfolgt vorzugsweise in einem Hochleistungsmixer. Wer ein solches Küchengerät nicht besitzt, verwendet einen konventionellen Standmixer. Ein Hochleistungsmixer (z.B. ein Vitamix) bietet gegenüber dem Standmixer den Vorteil, dass er das Mixgut besonders fein zerkleinert. Zugleich überzeugt er mit einer kürzeren Mixdauer, was wiederum die Oxidation am Mixgut verringert und somit gut für den Gehalt an Nährstoffen ist. Dank seiner hohen Leistung verfügt der fertige Smoothie über eine feine Textur, wodurch seine Aromen perfekt zur Geltung kommen.

Im Anschluss an die Zubereitung im Hochleistungsmixer empfiehlt es sich, den Smoothie sofort zu genießen. Ansonsten oxidiert er, was den Nährstoffgehalt verringert und den Geschmack beeinträchtigt. Außerdem können die erwärmten Klingen des Mixbehälters den Smoothie erwärmen und dessen Geschmack zusätzlich beeinträchtigen.

Für einen optimalen Genuss wird die gesamte Portion am besten gelöffelt. Der Vorteil des Löffelns gegenüber dem Trinken ist das bessere Einspeicheln der Nahrung. Das Einspeicheln des Smoothies, der überwiegend aus Wasser und Kohlenhydraten besteht, unterstützt die Vorverdauung und letztlich auch die Verwertung der enthaltenen Nährstoffe.

Die abschließende Empfehlung besteht darin, die Smoothie Rezepte fortlaufend variieren. Gerade Anfänger neigen dazu, ihre grünen Smoothies überwiegend auf Basis von Apfel, Banane und Spinat zu mixen. Das Ausprobieren anderer Sorten von Obst und Gemüse verspricht mehr geschmackliche Abwechslung und erweitert das Nährstoffspektrum. Außerdem lassen sich so zeitweise einige Zutaten ausklammern, die z.B. Oxalsäure oder Phosphor in erhöhter Konzentration enthalten.


Stefan Ansahl und Heike Hübner leben beide in Berlin, mit grünen Smoothies sind sie bereits im Jahr 2011 in Berührung gekommen. Ihr ursprüngliches Interesse verwandelte sich schnell in eine große Leidenschaft.

Nur wenige Wochen nach der Zubereitung der ersten Smoothies entstand ihr Blog, das über https://www.gruenesmoothies.org zu erreichen ist und auf dem beide Smoothie-Fans ihre Rezepte sowie Tipps und Tricks veröffentlichen.

Quelle Text: Grüne Smoothies

Weblinks:

Die 18 leckersten Rezepte für grüne Smoothies

2 Kommentare auch kommentieren

  1. DirkNB sagt:

    Der Hinweis mit dem Löffeln finde ich sehr wichtig. Außerdem wäre vielleicht noch der Hinweis gut, dass nicht nur die Zahl der verwendeten Zutaten begrenzt werden sollte, sondern auch (vor allem beim Obst) die Menge. Sonst werden aus den Smoothies Kalorienbomben, da kommt keine Fast-Food-Mahlzeit mehr mit. Es hilft sicher, immer die Frage im Hinterkopf zu behalten: Würde ich die Menge des Obst und Gemüses auch essen, wenn ich sie nicht pürieren würde?

  2. Nadine sagt:

    Das Rezept sieht ja super lecker aus!

    Ich werde es definitiv nachkochen. Wo kaufst du deine Zutaten? Ich versuche möglichst viel mit Bio-Zutaten zu kochen. Auf der Suche nach einem Bioladen in meiner Nähe bin ich auf diese Seite gestoßen: http://bremen-schwachhausen.oecotop.de/ganz-persoenlich/

    LG
    Nadine

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